Hinter dem Regenbogen

(Serap, ehemals 4c). Es war einmal ein kleiner Schäfer, der hieß Mimo. Er dachte sich jeden Tag ein Märchen aus und erzählte es seinen Schafen. Schafe sind eigentlich lustige Tiere, sie wollen immer was zu lachen haben.

Sie sagten zu Mimo: "Erzähl uns doch was Lustiges!" Aber Mimo war ein trauriger Schäfer. Er wollte eigentlich wie die anderen Kinder in die Schule gehen, wenigstens in die erste Klasse. Weil er es nicht konnte, war er unglücklich.

Ja, so ein Schäfer kann keine lustigen Märchen erfinden, nur traurige. Die Schafe weinten also bitter, sodass das Gras bald ganz salzig wurde. Es kam ein Sturm und ein Regenbogen. Mimo sagte zu den Schafen: "Sollen wir nicht auf die andere Seite des Regenbogens gehen?"

Die Schafe gingen auf die andere Seite des Regenbogens. Auf einmal stand dort eine Schule, die Freiligrathschule. Mimo ging hinein und lernte ganz schnell lesen und schreiben. Danach ging er wieder mit seinen Schafen auf die Weiden.

Wo sie hinkamen, wurde es ganz lustig, weil Mimo nun lesen und schreiben konnte und deswegen ein lustiger Schäfer wurde.

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