Keine Macht den Drogen ! 

Das haben wir alle schon oft gehört, aber was versteht man unter Drogen?  zurück

Wir haben uns informiert!Im Drogenmobil

(Lisa, 4c und Sabine, 4a). Am 25.10.00 besuchte uns Frau Brüning von der Drogenberatungsstelle Ahlen in der Schülerzeitungsredaktion. Wir hatten uns Fragen überlegt, die mit unserem Hauptthema „Drogen“ zusammenhingen.

Frau Brüning berichtete, dass es erlaubte und verbotene Drogen gibt. Sie nannte einige Beispiele: Alkohol, Zigaretten und Medikamente sind erlaubte Suchtmittel. Rauschgift hingegen ist verboten. Manchmal sind es Freunde, die die Leute dazu bringen wollen, verbotene Drogen zu nehmen. Zuerst geben sie die Drogen kostenlos weiter, dann verlangen sie sehr viel Geld dafür.

So kann es passieren, dass die Drogenabhängigen kein Geld mehr übrig haben, um die Miete für ihre Wohnung zu bezahlen. Sie landen schließlich auf der Straße und können sich ihren Lebensunterhalt nicht verdienen. Es möchte keiner mehr Kontakt mit ihnen haben. Sie sind in einem Teufelskreis gefangen, aus dem sie selbst nicht mehr herauskommen.

Die meisten Süchtigen haben jedoch Probleme mit erlaubten Drogen. Wir erfuhren, dass es alleine in Deutschland drei Millionen Alkoholabhängige gibt. Viele Raucher sterben an Folgekrankheiten des Rauchens wie zum Beispiel an Lungenkrebs oder Herzproblemen.

Drogen werden gefährlich, sobald man körperliche und seelische Probleme bekommt. Es bereitet große Schwierigkeiten, von ihnen loszukommen, wenn man erst einmal abhängig ist. Es reicht bei harten Drogen oft schon das einmalige Probieren aus, um süchtig zu werden.

Es gibt nicht nur Erwachsene und Jugendliche, die Drogen nehmen. Kinder in unserer Nähe können auch süchtig sein. Ihre Eltern lassen oft Alkohol, Zigaretten und Medikamente offen stehen. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, um diese Suchtmittel zu probieren. Später klauen sie sich diese immer häufiger. Gerade für Kinder ist es besonders gefährlich, Drogen zu nehmen, weil durch Suchtmittel ihre Entwicklung gestört wird.

Wenn ein Kind süchtig geworden ist, können Eltern ihm nur Beistand leisten. Sie können ihr Kind nicht selbst behandeln. Dazu braucht das Kind die Hilfe einer Drogenberaterin.

Zum Abschluss berichtete uns Frau Brüning am Beispiel eines Rauchers, wie man süchtig werden kann: In einer Clique hat ein Freund eine Schachtel Zigaretten mitgebracht. Einige der Clique stecken sich eine Zigarette an. Den Meisten schmeckt die Zigarette nicht. Sie rauchen aber trotzdem weiter, weil sie zu der Clique gehören wollen. Langsam gewöhnen sie sich an das Rauchen.

Sie suchen vor sich selbst einen Grund, warum sie rauchen, zum Beispiel: Stress in der Schule. Sie glauben, dass sie sich durch das Rauchen Ruhe gönnen. In Wirklichkeit ist das falsch! Durch das Rauchen wird der Stress nicht weniger. Wenn es so weit gekommen ist, sind sie bereits süchtig geworden.

Frau Brüning hat uns durch ihren Besuch auf das Problem der Sucht aufmerksam gemacht. Das war sehr interessant!

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