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Der Bücherwurm -
Ein Stück über das Lesen (Alexander, 4c). Am 27.11.2007 sind alle Klassen ins JuK-Haus gegangen und haben sich dort das Theaterstück „Der Bücherwurm“ angeguckt. Es wurde vom Theater Theatrino aufgeführt. Zuerst hörte man eine fröhliche Musik. Dann kam eine grün gekleidete Frau auf die Bühne und spielte den Bücherwurm. Er meckerte darüber, dass man ihn aus seinem Lieblingsbuch vertrieben hatte. Plötzlich sah er ein hässliches altes Buch. Er war so hungrig, dass er etwas von dem Buch aß. Er konnte schmecken was darauf stand: Im Norden lebte der Eskimojunge Allack. Eines Tages sollte Allack Fische fangen und schlug an einem zugefrorenen See mit einem spitzen Stock das Eis auf. Nun nahm er eine Schnur, befestigte einen Köder daran und warf ihn ins Wasser. Auf einmal leuchtete das Wasser. Ein riesiger bunter Fisch kam zum Vorschein. Da nahm Allack seine Harpune. Er wollte gerade zustoßen, da sprach der Fisch: „Allack, tu es nicht! Tu es nicht, Allack! Ich kann dir helfen!“ Allack dachte kurz nach, dann legte er die Harpune weg und ging nach Hause. Als der Bücherwurm weiter lesen wollte, tropfte Wasser von der Decke. Der Bücherwurm nahm einen Regenschirm und hängte ihn unter das Loch im Dach. Dann fing er etwas Wasser auf und kochte sich daraus Tee. Plötzlich klingelte das Telefon. Der Bücherwurm nahm den Hörer ab uns sagte: „Hallo!“Die Stimme am Telefon fragte, ob der Bücherwurm eine freie Wohnung kennt. „Nein!“, antwortete der Bücherwurm. „Wer ist da?“ fragte er dann. Die Person am Telefon behauptete, dass sie eine Leseratte ist. Der Bücherwurm fragte nach der Telefonnummer der Leseratte, verabschiedete sich und legte auf. Jetzt las der Wurm weiter: Als Allack auf dem Hügel stand, von dem aus man sein Dorf sehen konnte, sah er keinen einzigen Menschen im Dorf. Schnell rannte er weiter. Als er das Dorf erreichte, sah er zwei Männer, die alles kurz und klein schlugen. Allack raste zu seinem Haus. Dort war alles total durcheinander und durchwühlt. Gerade warf einer der zwei Männer eine brennende Fackel in das Haus des Stadttheaters. Das Haus brannte lichterloh. Da wurde der Bücherwurm traurig, weil er genau wie Allack ganz allein war. Aber dann beruhigte sich der Bücherwurm wieder und las weiter: Allack weinte bitterlich und lief weg. Plötzlich dachte er an den Fisch. Er lief zu dem Loch im Eis und rief nach dem Fisch. Der Fisch kam und erklärte Allack, dass seine Eltern tot sind. Dann sagte der Fisch: „Allack, du musst weg von hier! Gehe weg von hier und nimm nur etwas Trockenfleisch und deine Flöte mit!“ Allack tat ohne zu zögern, was ihm der Fisch gesagt hatte. Der Bücherwurm hatte sich so auf das Buch konzentriert, dass er auf einmal selbst als Allack am Nordpol war. Er lief und lief und nach einiger Zeit war er K.O. und lies sich fallen. Langsam wurde der Bücherwurm vom Schnee bedeckt. Plötzlich hörte er ein Knurren. Er hob seinen Kopf, schaute nach vorn und sah einen Wolf. Er blieb ganz ruhig und stand vorsichtig auf. Er nahm das Trockenfleisch und gab dem Wolf die Hälfte. Weil der Wolf immer noch knurrte, gab ihm der Bücherwurm auch die andere Hälfte. Aber der Wolf knurrte immer noch. Da meinte der Bücherwurm: „Ich habe nichts mehr. Ich kann dir kein Fleisch mehr geben!“ Jetzt begriff er, dass der Wolf nur wollte, dass er weiter ging. Und er tat gern was der Wolf versuchte zu sagen. Auf
einmal war der Wurm wieder aus der Geschichte heraus. Etwas Schimmel hatte
einige Seiten zusammengeklebt. Da rief er die Leserratte an, die fragte
neugierig: „Kennst du jetzt eine freie Wohnung?“ „Nein“,
antwortete der Bücherwurm. Darauf meinte er: „In meinem Buch hat der
Schimmel die Seiten zusammengeklebt. Was mache ich nun?“ „Du könntest
die Geschichte ja zu Ende erfinden“, schlug die Leseratte vor. Der Bücherwurm
behauptete, dass er die Geschichte nicht zu Ende erfinden konnte,
verabschiedete sich und legte auf. Dann riss er ein Stück einer mittleren
Seite des Buches heraus und las, was darauf stand: Nun sagte Anuk zur
Allack: „Meine Eltern sollen auch deine Eltern sein.“ Da dachte sich der Bücherwurm den Rest der Geschichte aus: Allack hatte sich in der Dämmerung in einer Höhle verkrochen und spielte eine Melodie auf seiner Flöte. Ein Mädchen namens Anuk aus einem nicht weit entfernten Dorf hörte die Melodie und folgte ihr. Es war schon Nacht und Anuk konnte die Melodie nicht mehr hören. Sie wusste nicht mehr wo sie hingehen sollte und summte die Melodie, die sie gehört hatte. Allack hörte das und spielte wieder auf seiner Flöte. So konnte Anuk zu Allack finden und ihm Anuks Eltern vorstellen. Ihre Eltern mochten Allack und Allack mochte Anuks Eltern. Nun sagte Anuk zu Allack: „Meine Eltern sollen auch deine Eltern sein.“ Jetzt rief der Bücherwurm die Leseratte an und sagte: „Stell dir vor Leseratte, ich habe die Geschichte zu Ende erfunden!“ „Toll!“, meinte die Leseratte. Anschließend fragte der Bücherwurm: „Was hälst du davon, dass wir in meinem Buch eine WG gründen?“ Als die Leseratte „Ja“ sagte, war der Bücherwurm überglücklich und war schon ganz aufgeregt. Es ertönte wieder die Musik vom Anfang und das Theaterstück war zu Ende. [zurück] |