Weihnachtsspiel der Klasse 2a

(ad). Wie jedes Jahr zu Weihnachten trafen sich die Klassen eins und zwei oben in der Aula, um die Weihnachtsfeier gemeinsam zu begehen. Alle Schüler waren schon sehr gespannt und aufgeregt, denn jede Klasse durfte etwas auf der Bühne vorführen. Wir hatten schon seit zwei Wochen für das Stück „Herbergssuche“ geübt.

Josef und Maria kommen in Bethlehem an, um bei der Volkszählung in ihrer Heimatstadt zu sein. Sie benötigend dringend eine Unterkunft, denn Maria ist schwanger, und die Geburt steht bald bevor. Da aber viele Gäste in der Stadt weilen, ist es schwierig, eine Herberge zu finden. Also ziehen sie von Tür zu Tür, klopfen an und bringen ihr Anliegen vor.

Es ist schon spät und einige Wirte reagieren ungehalten. Außerdem sehen sie, dass Maria und Josef arm sind und kaum etwas bezahlen können. Deshalb sagen sie einfach, sie hätten kein Zimmer mehr frei. Endlich, nach langer Suche, erbarmt sich ein Paar und gibt ihnen Unterkunft in einem Stall bei den Tieren. Dort wird noch in derselben Nacht das Jesuskind geboren.

Jedes Kind aus unserer Klasse hatte eine Rolle. Wir wussten, dass es wichtig war, ganz laut und deutlich zu sprechen, weil ja die anderen Kinder den Text zum ersten Mal hörten und verstehen sollten. Jonas war Josef und Maria wurde von Ricarda gespielt. Die beiden sprechen immer ganz schön laut. Aber es war schon etwas anderes, auf einer Bühne zu stehen und vor so vielen Kindern zu spielen, als sich in der Klasse zu äußern, wo wir uns alle gut kennen.

Die Herbergsbesitzer wurden von Güngör, Ömer, Juri, Oguzhan, Nico, Mihriban, Melanie und Lennart dargestellt. Sie standen hinter unseren selbstgebauten Häusern und waren nicht zu sehen. Erst wenn Josef anklopfte, kamen sie hervor und beantworteten seine Fragen. Frau Dresel sagte uns, dass wir schon nach dem ersten Lied auftreten durften.

Auf der Bühne hatten wir alle Lampenfieber und dachten, wir würden bestimmt unseren Text vergessen. Aber dann ging alles wie von selbst und wir bekamen viel Applaus. Unsere Lehrerin war begeistert, wie schön wir gespielt hatten, und wir waren natürlich alle sehr, sehr stolz. Nun konnten wir entspannt zusehen, was die anderen Klassen vorbereitet hatten. Es war richtig schön und feierlich und wir freuen uns alle schon auf das nächst Jahr. Bühnenbild von 

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