Wo ist Weihnachten?

(Jana-Luisa, 4b).  Am 23. Dezember 2004 war eine tolle Weihnachtsfeier. Daran hatten alle Klassen teilgenommen. Um 8.30 Uhr haben die ersten und zweiten Klassen ihre Stücke vorgeführt. Danach waren die dritten und vierten Klassen dran. Die einzelnen Klassen mussten getrennt in den Raum gehen, weil nur wenig Platz für alle da war. Jede Klasse hat etwas vorgestellt. Wir, die Klasse 4b, führten ein Theaterstück vor. Es hieß: "Wo ist Weihnachten".

In diesem Stück ging es darum, dass ein Junge wissen wollte, wo Weihnachten ist. Er folgte gemeinsam mit einem Mädchen verschiedenen Fußspuren. An allen Orten, an denen sie suchten, fanden sie  Weihnachten nicht. Zum Schluss folgten sie dem Weihnachtsstern. Der Stern machte ihnen klar, dass wir Weihnachten die Geburt von Jesus feiern. 

Wir probten ungefähr eine Woche vor der Feier zum ersten Mal. An diesem Tag verteilten wir die Rollen. Es gab drei Schildträger. Den ersten spielte Julian, den zweiten spielte Kristina und den dritten Anna-Lina. Die beiden Hauptrollen spielten Sabine und Simon. Dann gab es noch einen Stern, den spielte ich. Die anderen Kinder sangen Lieder zwischen den einzelnen Szenen. Wir bastelten und malten Plakate und brachten Dinge mit, die wir bei der Feier hoch halten wollten. So probten wir und probten, bis es endlich soweit war. Als nun der 23. Dezember gekommen war, mussten wir bei der Feier bis zum Schluss warten, bis wir endlich dran waren. 

Als Erstes kam ich als Ansagerin und kündigte unser Stück an. Danach kamen Simon und Sabine auf die Bühne und sprachen ihre Texte. Sie spielten so, als wenn sie erst auf dem Weihnachtsmarkt wären, dann bei einem Tannenbaumverkauf und zum Schluss im Kaufhaus. Doch Simon wollte nicht glauben, dass an einem von diesen drei Orten Weihnachten sei, obwohl alle drei Schildträger das Gegenteil behaupteten. Doch dann kam ein Stern und fragte sie, ob sie Weihnachten nicht fänden. Die Kinder folgten seinem Licht und wir gingen einmal in der Klasse herum. Das Theaterstück hat mir sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass wir bald wieder eins vorführen.

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