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Jona und der große Wal (Jana-Luisa, 4b). Am 20. Dezember 2004 führte eine Theatergruppe in unserer Turnhalle ein Stück auf. Nun will ich euch erzählen, wie es war. Es gab eine Frau, die spielte Jona. Jona war Briefträger. Als er eines morgens wieder in seinem Viertel die Post austeilte, dachte er wieder daran, dass er eigentlich viel lieber Clown wäre, aber er arbeitete nun einmal als Postbote und musste Briefe verteilen. Er dachte: "Und überhaupt, ein Briefträger hat es sowieso nicht leicht mit einer Tasche, die sieben Kilogramm wiegt." Aber na ja, Jona hatte ja gleich frei. Nur noch einen Brief musste er verteilen. Aber was war das? Der Brief war nicht adressiert. Er wusste nicht, für wen der Brief bestimmt war. Er entschloss sich, den Brief zu öffnen. Er las ihn. In dem Brief stand, dass Jona Farben nach Ninive bringen sollte. Ihm wurde der Brief unheimlich und er zerriss den Brief und schmiss ihn in den Papierkorb, der zu qualmen begann. Er holte ihn raus und der Brief war wieder heile. Jona dachte: "Ich bin schon ganz schön überarbeitet."
Anschließend nahm er sich Urlaub und fuhr mit einem Schiff weit weg, jedoch nicht nach Ninive. Ein Sturm zog auf und Jona fiel vom Schiff und wachte in einem Wal wieder auf und dachte, dass er tot sei. Er merkte mit der Zeit, dass er lebte. Er rechnete aus, wie viele Tage er in dem Wal überleben konnte ohne zu ersticken. Es waren drei Tage. Seine Uhr war kaputt, aber in dem Wal gab es einen Wecker. Er schrieb eine Flaschenpost an einen Freund. Bald darauf fand er ein Grammophon und tanzte und spielte eine Clownnummer. Nach drei Tagen spuckte der Wal ihn aus. Jona lief schnell nach Hause. Dort wachte er auf und merkte, dass alles nur ein Traum gewesen war. Jetzt wusste er endlich, dass er nicht mehr Briefe austragen wollte. Er wurde ein Clown und fuhr zum Zirkus, um andere Menschen glücklich zu machen. [zurück] |