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Theater im JuK-Haus: "König? kann ich!" (Frauke,
4a). Am 11.12.03 waren verschiedene Klassen der
Freiligrathschule im JuK-Haus. Dort wurde von der Jugendkunstschule Unna
ein Theaterstück aufgeführt. Es hieß
„König? Kann ich!“. Die Schauspieler waren ein Mann und eine Frau.
Sie suchten zwei Kinder aus dem Publikum aus, die während der Aufführung
als Kunden einer Bäckerei auftreten durften. Dann fing das Spiel an. Der König war noch sehr müde, als er aufgestanden war. Er rief: „Heinrich! Heinrich!“ Da kam seine Tochter ins Zimmer. Der König sprach: „Luisa, wer zieht mich an?“ „Aber Papa, dafür haben wir doch Heinrich“, antwortete Luisa. „Der ist aber nicht da und ich hab schrecklichen Hunger,“ quengelte der König. Luisa meinte betroffen: „Wir haben nur noch einen Sack Mehl und ein Brot.“ Aber der König verspürte große Lust auf Pfannkuchen. Luisa schlug vor: „Ich laufe schnell zum Bäcker.“ Dort angekommen fragte sie: „Wie macht man Pfannkuchen? Darf ich das bei Ihnen lernen?“ Als der Bäcker zögerte, tauchte plötzlich eine Maus in der Bäckerei auf. Der Bäcker stellte sich schnell auf einen Stuhl, dann auf einen Schrank. Er hatte Angst. Die Prinzessin nahm jedoch die Maus auf die Hand und sperrte sie in einen Käfig. Darauf sagte der Bäcker: „In der Kabine habe ich noch Bäckerkleidung liegen. Zieh‘ dich um und wir machen zusammen Pfannkuchen. Wir brauchen Mehl, Milch, Zucker und Eier. Daraus kannst du den Teig herstellen.“ Nun kamen die beiden Kinder als Kunden in die Bäckerei. Sie aßen eine Süßigkeit. Luisa briet den Pfannkuchen und brachte ihn dem König. Er mochte ihn aber nicht essen, denn er war krank geworden. Da fiel ihr ein, dass der Vater einmal gesagt hatte: „Wenn du Sorgen hast, so nimm das Bild meiner Mutter von der Wand, reiße hinten das Papier auf und dort steht, was du tun kannst.“ Das tat sie nun auch. In dem Bild war ein Umschlag versteckt. Luisa machte schnell den Umschlag auf und fand dort eine Wegbeschreibung; sie führte zu der Hexe, die im Wald lebte. Luisa lief schnell los. Im Wald traf sie auf die Hexe. Luisa bat: „Kannst du mir nicht helfen? Mein Vater ist krank. Du kannst ihn heilen.“ Die Hexe sprach: „Komm mit mir zurück in mein Haus, dort werde ich mit meiner Zauberkugel deinen Vater gesund hexen.“ Die Zauberkugel leuchtete hell. Luisa war sehr beeindruckt. Nach kurzer Zeit rief die Hexe: „Lauf‘ schnell nach Hause, dein Vater ist wieder gesund.“ Beim Vater angekommen fragte Luisa: „Geht es dir schon besser?“, „Ich fühle mich so wohl, ich könnte ein ganzes Schwein verputzen, mein Kind.“ Da freute sich Luisa und fragte den Vater: „Darf der Arzt, der dich geheilt hat, bei uns im Schloss wohnen?“ „Natürlich. Wer war denn der Arzt?“, fragte der König. „Es war die Hexe im Wald“, erklärte ihm Luisa. Der König war einverstanden. Das war für die Hexe eine große Freude. Dieses Theaterstück hat allen Kinder sehr viel Spaß gemacht. Wir haben alle viel gelacht. [zurück] |