Unser Gottesdienst in der Passionszeit: "Die Geschichte von der Schnecke Schröck"

(sb).  Am 16. März 2005 feierten die Freiligrathschüler ihren diesjährigen Passionsgottesdienst zum Thema "Zuneigung" in der Christuskirche. In den Mittelpunkt stellten wir die Geschichte von der Schnecke Schröck. Zu Beginn des Gottesdienstes sangen die Kinder das Lied "Halte zu mir guter Gott". Es folgte ein Psalm und ein Gebet, in dem es darum ging, dass Gott immer bei uns ist und uns beschützt.

Danach erzählte Pastor Aden mit Unterstützung von Dias die Geschichte der Schnecke Schröck. Ihr Tagesablauf verläuft im Gegensatz zu unserem immer im Schneckentempo. Sie hat dadurch viel mehr Zeit, die Welt in Ruhe zu betrachten und deren Schönheit zu erkennen. Schröck trifft andere Schnecken und nimmt sich Zeit für sie. Die Kinder können von ihr lernen, sich ebenfalls mehr Zeit für ihre Freunde zu nehmen, mit ihnen zu spielen und ihnen zuzuhören. 

Einmal bekommt die Schnecke furchtbare Angst und verkriecht sich in ihr Haus, als ein Fußgänger fast auf sie drauf tritt. Zum Glück rettet sie ein Mensch, der sie zärtlich und behutsam in die Hand nimmt und sie beschützt. Die Schnecke Schröck trifft eine andere Schnecke, beschnuppert und befühlt sie und kommt ihr nahe. Anstatt andere Kinder zu schubsen, sollen die Schüler freundlich und friedlich miteinander umgehen und wie die Schnecke mit ihnen Freundschaft schließen. 

Zur Vertiefung des Gehörten wurde anschließend von Zweitklässlern pantomimisch bedroht sein, sich verkriechen, locken, streicheln und gemeinsam weggehen dargestellt. Nach jeder Pantomime versuchten die anderen Kinder das Gezeigte zu erraten. Es folgte das "Kindermutmachlied".

Im anschließenden Fürbittengebet nahmen einige Viertklässler Bezug auf die Eigenschaften der Schnecke und übertrugen diese auf ihr eigenes Leben. Sie baten unter anderem darum, anderen Kindern zu helfen, die ihre Zuwendung benötigen. Ebenfalls baten sie darum, mit ihren Mitschülern freundlich und behutsam umzugehen. Zum Abschluss beteten die Schüler gemeinsam das „Vater unser“, sangen die "Irischen Segenswünsche" und verabschiedeten sich mit einem gemeinsamen Bewegungsritual.

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