Entlassgottesdienst: Ein Baum kann wachsen und Früchte tragen - auch du bist solch ein "Baum"

(sb).  Am Dienstag, den 29. Juli 2003 feierten wir unseren diesjährigen Entlassgottesdienst in der Christuskirche. Den Viertklässlern sollte in dem Gottesdienst symbolisch verdeutlicht werden, dass sie selbst wie ein junger Apfelbaum sind, der bereits starke Wurzeln besitzt. Der Baum wird in Zukunft wachsen und einmal Früchte hervor bringen.

Zu Beginn des Gottesdienstes lenkte der Pastor die Aufmerksamkeit der Kinder auf einen kleinen Apfelbaum der im Altarraum der Kirche stand und stellte den Bezug zwischen der Verabschiedung der Viertklässler und den Baum her. Danach sangen die Kinder das Lied „Halte zu mir guter Gott“, hörten den Psalm 1 und beteten gemeinsam.

Anschließend erzählte Pastor Aden den Kindern, dass jeder Baum, der wachsen und Früchte hervorbringen will, einen guten Wurzelgrund, förderlichen Humusboden und liebevolle Pflege benötigt. Diese Voraussetzungen wurden bei den Kindern während der Grundschulzeit im übertragenden Sinne ebenfalls gelegt.

Zur Verdeutlichung lasen die Schüler vorbereitete Karten vor, auf die sie zuvor im Unterricht geschrieben hatten, was sie alles in der Grundschule gelernt hatten. Symbolisch legten sie die „Wurzel-Humus-Karten“ auf die Pflanzenerde unter das Apfelbäumchen.

In ihren Beiträgen betonten sie besonders das Miteinander, Vertrauen und Freundschaft. Sie gingen seltener auf die Grundfertigkeiten wie Schreiben, Lesen und Rechnen ein.

Zum Schluss der Aktion erzählte Pastor Aden, dass die Kinder während der vier Grundschuljahre manches Gute und Hilfreiche gelernt haben, damit sie weiter wachsen und Früchte im späteren Leben hervorbringen können. Gemeinsam sangen wir das Lied „Danke, wir können lesen, schreiben“.Das Apfelbäumchen

Im zweiten Teil des Gottesdienstes hängten Lehrer, Eltern, Schüler und der Pastor ausgeschnittene Pappäpfel an das Apfelbäumchen. Auf den Früchten hatten die Drittklässler Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft der Viertklässler geschrieben. Dabei griffen sie noch einmal die Grundlagen auf und vertieften diese.

Nach dem Lied „Wohl dem, der nicht wandelt“, dass einen Bezug zu dem Eingangspsalm herstellte, trugen einige Drittklässler Wünsche für die Entlassschüler im Fürbittengebet vor. Zum Schluss beteten wir das „Vater unser“ und sangen das Lied „Irische Segenswünsche“.

Im Anschluss an den Gottesdienst pflanzten die Viertklässler den Apfelbaum neben das Schulgebäude. Wir hoffen, dass der Baum in Zukunft Früchte tragen und uns an die Viertklässler erinnern wird.

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