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Unser Ostergottesdienst im Rahmen des Projektes „Ahlener Bibel“: Der Weg von der Trauer zur Freude (sb).
Am 30. April 2003 feierten die Dritt- und Viertklässler der
Freiligrathschule ihren diesjährigen Ostergottesdienst in der
Christuskirche. Im Rahmen des Jahres der Bibel entsteht in Ahlen eine selbstgestaltete Bibel, an der sich unter anderem die Religionsgruppen der Freiligrathschule beteiligen. Die Schüler gestalteten dafür im Unterricht Seiten mit Bildern und Texten der Geschichte der „Emmaus- Jünger“ (Lk 24, 13- 35). Den biblischen Bericht von dem Evangelisten Lukas stellten wir in den Mittelpunkt des Schulgottesdienstes. In der Ostergeschichte erscheint der auferstandene Jesus zwei Jüngern auf ihrem Weg nach Emmaus. Durch die Begegnung werden sie verwandelt. Am Anfang der Geschichte sind die beiden traurig. Ihre falsche Hoffnung, dass der Messias Israel retten wird, ist nicht in Erfüllung gegangen. Auf dem Weg stößt unerkannt Jesus zu ihnen. Im Gespräch und im anschließenden Brechen des Brotes öffnet er ihnen „die Augen“. Die Jünger werden durch die Begegnung verwandelt, rechnen damit, dass Jesus lebt und kehren fröhlich zurück nach Jerusalem. Zu Beginn des Gottesdienstes sangen wir das Lied „Danke, für diesen guten Morgen“. Nach einem österlichen Psalm und Gebet folgte das Lied „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“. Anschließend stellten zwölf Kinder die selbstgestalteten Seiten zur Emmausgeschichte vor, die an einer Wäscheleine im Altarraum hingen. Es wurden die Bibelstellen vorgelesen und die gemalten Bilder erläutert. Danach legten die Schüler die Seiten auf sechs verschiedene Legetücher, die im Mittelgang der Kirche einen Weg bildeten, der von der Dunkelheit in die Helligkeit führte. Die Bilder und Texte wurden von den Dritt- und Viertklässlern den passenden Farben zugeordnet. Die anderen Schüler saßen jeweils zu zweit in den Bänken zum Mittelgang gewendet und konnten so den Vorgang ohne Schwierigkeiten von ihren Plätzen aus verfolgen und einsehen. Anschließend erläuterte Pastor Aden das Geschehen. Dabei ging er auf die Tränen der Jünger ein, die auf den ersten drei Bildern zu erkennen waren und mit dem Kreuzestod Jesu zusammenhingen. Die Kinder hatten sie den Farben schwarz, brau und lila zugeordnet. Die Jünger trauerten, waren hoffnungslos und verstanden den Tod nicht. Auf den Bildern, die auf den Tüchern mit den Farben blau, grün und gelb lagen wurde hingegen die Freude, Hoffnung und das Erfassen des Ostergeschehens deutlich. Nach dem Lied „Freut euch, freut euch- Ostern ist da“ kamen alle in den Altarraum der Christuskirche. Dort beteten wir gemeinsam im Kreis das „Vater unser“ und erhielten vom Pastor den Segen Gottes. Zum Abschluss bekamen die Kinder ein großes Lob vom Schulleiter für ihr sehr ruhiges und diszipliniertes Verhalten während des Gottesdienstes. [zurück] |