Unser Gottesdienst in der Passionszeit:

"Zuneigung"

(sb). Am Mittwoch, den 20. März 2002 feierten wir unseren diesjährigen Passionsgottesdienst in der Christuskirche. Wir orientierten uns an der Fasten- und Passionsaktion der evangelischen Kirche und übernahmen das Thema "Zuneigung". Wir wollten durch den Gottesdienst die Schüler ermutigen und sensibilisieren, in der nächsten Zeit einfühlsamer miteinander umzugehen. Während des gesamten Gottesdienstes konnten die Kinder auf einer Leinwand das zur Aktion gehörende Bild sehen. Zwei verschieden farbige Hände liegen behutsam aufeinander. Ebenfalls hingen in der Kirche Umrisszeichnungen  der Hände der Schüler. Die Kinder hatten sie mit ihrem Namen beschriftet und bunt angemalt.

Zu Beginn des Gottesdienstes sangen die Schüler das Lied "Ich gebe dir die Hände". Der Inhalt der einzelnen Strophen wurde von ihnen während des Singens pantomimisch umgesetzt. Anschließend erläuterte der Pastor den Schülern das Bild. Er ging dabei auf die durch die Farben gekennzeichnete Eigenständigkeit der Hände ein. Sie liegen behutsam und zärtlich übereinander. Sie bilden eine Einheit und gehören deshalb zusammen. Hiernach führten einige Dritt- und Viertklässler pantomimisch vor, was wir Gutes mit unseren Händen tun können. Die anderen Kinder errieten: Trösten, umarmen, Brot teilen, Hand in Hand gehen und ein Tier schützend halten. Danach folgte das Lied "Hände können geben".

Im Anschluss nannten die Schüler einige gute Taten, die Jesus mit seinen Händen vollbracht hatte. Sie berichteten von der Heilung eines Taubstummen und der Speisung der 5000. Der Pastor ergänzte die Kindersegnung. Er erklärte, dass Jesus uns vorgelebt hat, wie wir selbst Gutes mit unseren Händen tun können. Zum Schluss des Gottesdienstes bildeten alle Beteiligten eine "Händekette" durch die Kirche. Wir sangen das Lied "Komm, Herr, segne uns", beteten das "Vater unser" und erhielten den Segen Gottes.

Was sie Gutes mit ihren Händen in nächster Zeit tun können, schrieben die Kinder in der anschließenden Religionsstunde auf die Rückseite ihrer abgemalten Hände. Die Umrisszeichnungen hängten wir zur Erinnerung in der Schule auf.

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