Altes vergeht, Neues entsteht (sb). Am Mittwoch, den 4. April feierten die Dritt- und Viertklässler einen Gottesdienst in der Christuskirche. In den vorhergehenden Wochen beschäftigten sich die Schüler mit dem Weg Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung. In der letzten Unterrichtsstunde stand die Trauer der Freunde Jesu und der Ver- wandten über seinen Tod im Vordergrund. In Anlehnung hieran schrieben die Kinder auf Zettel, worüber sie selbst traurig sind. |
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Im Gottesdienst verbanden wir die Sorgen der Kinder mit dem Tod und der Auferstehung Jesu. Einige Kinder lasen ihre Trauer- und Sorgenzettel vor. Sie handelten zum Beispiel von dem Tod der Großmutter oder des Haustieres. Andere berichteten von Kriegen oder dem Hunger in der Dritten Welt. Tägliche Streitigkeiten auf dem Schulhof erwähnten die Schüler ebenfalls. Anschließend legten die Kinder ihre Kummerzettel in vier zu einem Kreuz zusammengestellte Blumenkästen und beerdigten sie. Am dritten Tag war Jesu durch die Auferstehung in ein Leben überge- gangen, dass den Tod bereits besiegt hatte. |
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Die Sorgen der Kinder sollten übertragen zur Auferstehung im Gottesdienst auch wieder aufgegriffen werden. Die Ängste der Schüler sollten nicht unbeantwortet bleiben. Symbolisch wollten wir ihnen Hoffnung spenden. Die Kinder säten auf das Grab ihrer Kummerzettel Kresse. Auf die Blütenblätter einer Sonnenblume schrieben wir, was aus ihren Sorgen werden kann: |
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Das
Kreuz und die Sonnenblume stellten wir nach dem Gottesdienst in der
Freiligrathschule auf.
Die Kinder konnten nach den Osterferien sehen, wie ihre Saat aufgegangen war. Im Gottesdienst sangen wir die Lieder
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