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Kleine Körner, große Zahlen - eine Rechengeschichte |
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Eine Reisgeschichte [zurück] |
Die Reisgeschichte Es war einmal ein König, der konnte nicht lesen, nicht schreiben und nicht rechnen. Ihm wurden alle Bücher schon vorgelesen, die es gab, doch ihm gefielen sie nicht, alles fand er langweilig. Da
hatte er eine Idee: Er rief seine Wachen und sagte: "Holt alle
Dichter, Autoren und Schriftsteller! Wer es schafft, mir eine spannende
Geschichte zu schreiben oder ein Gedicht, das mir gefällt, dem erfülle
ich einen Wunsch!" Nun machten sich die Schriftsteller an die Arbeit und brachten dem König ihre Geschichten. Aber der König sprach: "Das ist todlangweilig! Geht alle wieder nach Hause!" Doch eines Tages kam ein junger Mann. Er hat es geschafft, den König mit seinem Gedicht zu überzeugen. Fröhlich fragte der König, was der Dichter sich wünschte. Der Mann sagte: "Ich habe auch das Schachbrett erfunden und habe nur einen einzigen, bescheidenen Wunsch: Ich möchte, dass du, König, auf jedes Kästchen die doppelte Menge Reiskörner legst wie auf das Kästchen vorher." Da sagte der König: "Na, den Wunsch kann ich dir leicht erfüllen!" Er rief seine Mathematiker und die fingen an zu rechnen. Wie viele Reiskörner bekam der Dichter insgesamt? (Nach einem indischen Märchen als Gemeinschaftsarbeit aufgeschrieben von der 4a) |