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Pausengestaltung
1.
Zeitrahmen
Die
Unterrichtspausen werden von möglichst wenigen Fixpunkten bestimmt:
-
ab
07.40 Uhr können die Kinder ihren Klassenraum aufsuchen, der
Unterricht beginnt gegen 08.00 Uhr,
-
die
1. große Pause auf dem Schulhof beginnt um 09.30 Uhr und wird in
der Regel ab 09.50 Uhr in den Klassenräumen als Esspause
fortgesetzt,
-
die
2. größere Pause findet in der Zeit von 11.35 bis 11.45 Uhr auf
dem Schulhof statt,
-
weitere
Zwischenpausen werden bei Bedarf von den einzelnen Lehrerinnen und
Lehrern bestimmt.
2.
Aktivitäten
Zur
Pausengestaltung außerhalb des Klassenzimmers stehen den Kindern
unterschiedliche Bereiche zur Verfügung, die dem Bedürfnis nach einer
bewegungsfreundlichen bzw. -freudigen Grundschule, aber auch dem Wunsch
nach einer ruhigen Unterrichtsunterbrechung gerecht werden:
-
Fußball
zu spielen.
-
Auf
dem eigentlichen Schulhof können die Kinder während der großen
Pausen ihrem Bewegungs-, Spiel- und lauterem Mitteilungsdrang
nachkommen. Hierfür können als feste Einrichtungen
Tischtennisplatten, eine Torwand, Korbballtore, Baumstämme zum
Balancieren und Bockspringen sowie Hüpffelder genutzt werden. Im
Rahmen der jeweiligen Klassen werden den Kindern Bälle, Springseile
und ggfs. weitere spielanregende Bestandteile der move-it-Box
zugänglich gemacht. Zusätzliche Spielutensilien können während
der großen Pause von der jeweiligen Schulhofaufsicht
klassenübergreifend bereitgestellt werden (Stelzen, Schläger,
Springseile usw.).
-
Auf
vier gesonderten Spielplätzen gibt es Anregungen zum Klettern,
Schaukeln, Turnen und Kriechen. Hier sind auch Sandspiele möglich.
-
Ein
abgetrennter Bolzplatz mit zwei Toren bietet Interessierten die
Möglichkeit, ohne mit anderen Spielaktivitäten zu kollidieren,
-
Das
übrige Schulgelände eignet sich für vielfältige Eigeninitiativen
der Kinder (einfach als Rückzugsgebiet um Ruhe zu finden, zum
Versteck spielen usw.)
3.
Aufsicht
Für
die beiden großen Pausen wird sowohl für den Schulhof als auch für
den Spielplatz bei der Ludgerischule je eine Aufsicht eingeteilt. Diese
schlichtet Streitigkeiten bei der Verteilung von Spielmöglichkeiten,
falls sich die Kinder nicht selbst einigen und "kanalisiert" möglicherweise
ausufernde Eigenspiele der Kinder (z.B. "Mauerkämpfe").
Alle
übrigen Pausen liegen hinsichtlich der Gestaltung und der Aufsicht im
Verantwortungsbereich der jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer. Dies gilt
auch für die unter Punkt 1 genannte Zeit vor dem eigentlichen
Unterrichtsbeginn ("gleitender Schulanfang").
Die
jeweilige Schulhofaufsicht entscheidet, ob eine Pause wetterbedingt zur
"Regenpause", die im Schulgebäude stattfindet, erklärt wird.
Dies ist rechtzeitig per Umlauf mitzuteilen.
4.
Absprachen
Im
Interesse einer effizienten, kindgemäßen, konfliktarmen und möglichst
unfallfreien Pausengestaltung
-
werden
in Zusammenarbeit mit der Ludgerischule eine Instandhaltung der
vorhandenen Pausengeräte und deren Nutzung (z.B. nicht mit harten Bällen
auf dem Schulhof spielen) sowie eine Erweiterung der Pausenangebote
(z.B. Gestaltung von Ruhezonen, Errichten einer Kletterwand ...)
angestrebt,
-
werden
den Kindern von den Lehrerinnen und Lehrern Spielmöglichkeiten für
die Pause als Angebote aufgezeigt,
-
sind
die Kinder gehalten, die Klassenräume und das Schulgebäude zu den
Pausen zügig, aber nicht lautstark rennend zu verlassen und zu
betreten,
-
wird
im Unterricht darauf hingewiesen, dass die Kinder an den
Begrenzungen des Schulgeländes so spielen, dass Anlieger nicht
unangemessen beeinträchtigt werden.
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