Ohne Freunde ist das Leben ohne Sonne

(in).  Alle Kinder der vierten Klassen, die am Religionsunterricht teilnehmen, sind sich einig: Ohne Freunde wäre das Leben traurig! Freunde verbringen schöne Zeiten mit uns, oder sie unterstützen uns in traurigen. Manche Beziehungen halten ein Leben lang. Manchmal werden wir von Freunden aber auch enttäuscht und die Freundschaften zerbrechen dann.

Man braucht nicht möglichst viele Freunde, sondern besser einige wenige, auf die man sich immer verlassen kann. Im Unterricht haben wir zum Thema Freundschaft die schöne Geschichte "Links von der Milchstraße" von Satoshi Kitamura (Verlag Sauerländer) gehört. In ihr wird aus der Sicht eines außerirdischen Wesens die Begegnung und Freundschaft mit einem kleinen Erdenjungen geschildert. Die Kinder haben sie im Unterricht mit eigenen Worten nacherzählt und dazu Bilder gemalt.

Hier sind vier der Nacherzählungen "Links von der Milchstraße":

(Kristina).  An einem Montag habe ich mit meinem Raumschiff die falsche Kurve erwischt. Dann sah ich etwas großes Blaues. Ich kam immer näher und ich sah plötzlich ein Ungeheuer. Es redete mit mir, aber ich verstand es nicht. Dann lächelte mir das Wesen zu und ich lächelte zurück. Da wusste ich, dass es mein Freund sein wollte. Es war ein kleiner Erdenjunge. Er zeigte mir alles. Dann schauten wir uns die Sterne an. Ich musste nach Hause fliegen, aber er wollte, dass ich noch bleibe. Da nahm ich ihn mit in mein UFO und flog um seine Welt, bis ihm schwindelig wurde. Dann setzte ich ihn zu Hause ab. Er schenkte mir etwas. Es wuchs auf der Wiese und war gelb.

(Marvin). An einem Montagmorgen bin ich mit meinem Raumschiff an der Milchstraße vorbei geflogen. Ich sah einen blauen Planeten. Die Erde kam immer näher auf mich zu. Da sah ich eine gruselige Gestalt, aber sie lächelte. Es war ein Planetenbewohner Ich wusste, er wollte mein Freund sein und  ich flog deshalb überall mit ihm hin. An einem Freitag musste ich wieder weg fliegen. Ich flog um den Planeten, da wurde dem Bewohner langsam schwindelig. Dann verabschiedete ich mich und sagte tschüss.

 

(Melisa). An einem Morgen hatte ich in der Milchstraße nicht richtig die Kurve gekriegt. Bald sah ich einen glitzernden Planeten über dem verschiedene Formen von Wolken flogen. Unter mir war eine große Wiese, auf der ich landete. Dort starrte mich ein kleiner Junge an. Wir wurden Freunde. Der Junge zeigte mir seine Stadt bis es Abend wurde und ganz viele Sterne am Himmel strahlten. Da zeigte ich ihm, woher ich gekommen war. Der Tag war fast zu Ende, aber ich flog mit meinem Freund ins Weltall und wir wirbelten so lange herum, bis ihm schwindelig wurde. Dann brachte ich ihn nach Hause. Als Abschiedsgeschenk gab er mir eine schöne gelbe Blume.

(Janina). An einem Montagmorgen hatte ich mich in der Milchstraße verfahren und sah einen runden, glitzernden Planeten vor mir. Mit meinem Raumschiff flog ich zur Erde. Da guckte ein kleiner Junge mit großen Augen nach oben. Er lächelte mich an und ich wusste sofort, dass er mich mochte. Ich fuhr mit ihm über die Milchstraße, obwohl er meine Alien-Sprache nicht verstand. Als wir wieder am Boden waren, gab er mir eine gelbe Pflanze. Dann ging er weg.

[zurück]