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380 Kinder wollen sich gegen Gewalt wehren!

(gs). Freiligrathschüler und Ludgerischüler sind Nachbarn, die sich einen großen Schulhof teilen. Wie das auch bei erwachsenen Nachbarn vorkommt, gibt es Zank und Streit. Um allen Schülern für Konfliktsituationen das gleiche Verhaltensrepertoire zu vermitteln, wurden im Rahmen eines Gewaltpräventionsprogramms in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis soziale Bildung, Münster  an zwei Tagen  Regeln erarbeitet, um sich gegen Zank, Streit und Gewalt zu wehren. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler  beider Schulen bunt gemischt.

Im 1. Teil bekamen alle die Gefühlspalette von Kindern gezeigt, die ausgelacht, beleidigt oder geschlagen werden. Sie erlebten aber auch einen konstruktiven Umgang mit Gewalt. Alle lernten die „Halt!- Keine Gewalt“- Regel und einen Kanon dazu kennen. Im 2. Teil wurden Möglichkeiten aufgezeigt, die Kinder haben, wenn andere sich nicht an die abgesprochenen Regeln halten.

Zum Schluss des Projektes trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern auf dem Schulhof, um gemeinsam einen Kanon in vier Gruppen zu singen. Damit das Gelernte auch nachhaltig wird, haben die Lehrer beider Schulen eine Fortbildung zu diesem Projekt bekommen. Und damit auch die Eltern die „Halt! Keine Gewalt-Regel“ kennen lernen, fand  am 17. März um 19.30 Uhr ein Elternabend im JuK-Haus statt.

Nun werden die Ergebnisse evaluiert. Mit einer Abfrage wollen wir klären, ob den Kindern die Halt-Regel noch im Kopf ist und ob sie sie anwenden. Nach den Sommerferien wird sich ein Team aus Schülern, Schülerinnen und Lehrern bilden, um diese Ergebnisse zu diskutieren und wenn nötig, Konsequenzen daraus zu ziehen.

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