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Kinder wollen sich gegen Gewalt wehren!
(gs).
Freiligrathschüler
und Ludgerischüler sind Nachbarn, die sich einen großen Schulhof
teilen. Wie
das auch bei erwachsenen Nachbarn vorkommt, gibt es Zank und Streit.
Um allen Schülern für
Konfliktsituationen das gleiche Verhaltensrepertoire zu vermitteln,
wurden im
Rahmen eines Gewaltpräventionsprogramms in Zusammenarbeit mit dem
Arbeitskreis soziale Bildung, Münster
an zwei Tagen Regeln
erarbeitet, um sich gegen Zank, Streit und Gewalt zu wehren. Dabei
wurden die Schülerinnen und Schüler
beider Schulen bunt gemischt.
Im
1. Teil bekamen alle die Gefühlspalette von Kindern gezeigt, die
ausgelacht, beleidigt oder geschlagen werden. Sie erlebten aber auch
einen konstruktiven Umgang mit Gewalt. Alle lernten die „Halt!-
Keine Gewalt“- Regel und einen Kanon dazu kennen. Im
2. Teil wurden Möglichkeiten aufgezeigt, die Kinder haben, wenn
andere sich nicht an die abgesprochenen Regeln halten.
Zum
Schluss des Projektes trafen sich alle Schülerinnen und Schüler mit
ihren Lehrern auf dem Schulhof, um gemeinsam einen Kanon in vier
Gruppen zu singen. Damit
das Gelernte auch nachhaltig wird, haben die Lehrer beider Schulen
eine Fortbildung zu diesem Projekt bekommen. Und damit auch die Eltern
die „Halt! Keine Gewalt-Regel“ kennen lernen, fand
am 17. März um 19.30 Uhr ein Elternabend im JuK-Haus statt.
Nun
werden die Ergebnisse evaluiert. Mit einer Abfrage wollen wir klären,
ob den Kindern die Halt-Regel noch im Kopf ist und ob sie sie
anwenden. Nach
den Sommerferien wird sich ein Team aus Schülern, Schülerinnen und
Lehrern bilden, um diese Ergebnisse zu diskutieren und wenn nötig,
Konsequenzen daraus zu ziehen.
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